Auf einer Dorfwurt wurde schon vor 1200 diese romanische Feldsteinkirche errichtet. Sie ist eine der bekanntesten und schönsten „Bauerndome“ des Hadelner Landes, zu dem Lüdingworth für Jahrhunderte gehörte. Der Chorraum wurde erst 1609 fertig gestellt, der Backsteinturm kam im 17. Jahrhundert hinzu. Der „Lüderskooper Altar“, ein gotischer Flügelaltar aus der Zeit zwischen 1420 und 1430, ist der älteste des Hadelner Landes. Das Hauptaltarbild mit den gewundenen Säulen und den reichen Knopelornamenten stammt aus dem Jahre 1665, ebenso die drei Epitaphen und der Engel des Jüngsten Gerichts aus der Werkstatt von Jürgen Heydtmann, einem bekannten Bildschnitzer aus Otterndorf. Ein weiterer Otterndorfer, Michael Rinkmaker, schuf 1607 die prächtige Kanzel.
Als Musterbeispiel für die Orgelbaukunst des Frühbarocks gilt die von Antonius Wilde 1598/99 gebaute Orgel. Arp Schnitger und dessen Thüringer Geselle Andreas Weber restaurierten und erweiterten die Orgel um zwei Pedale und das Rückpositiv. 1982 und 1999 restaurierte sie der Leerer Orgelbaumeister Jürgen Ahrend ein weiteres Mal.
(Quelle: Wikipedia, der freien Enzyklopädie) |
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St.-Jacobi-Kirche in Lüdingworth (Foto: Ingeborg Piechottka)

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